Queen

Die Geschichte dieser legendären Band begann bereits Ende der Sechziger. "Smile" hieß die erste Band von Brian May und Roger Taylor. Doch die Resonanz der Band beim Publikum fiel eher bescheiden aus. 1970 geht "Smile" in London endgültig auseinander.
Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor heuern Freddie Bulsara (der sich kurze Zeit später Freddie Mercury nennt) als neuen Sänger an, um ihre Vorstellung von Gitarren-Rock umzusetzen. Nach längerer Suche findet das Trio im Februar 1971 mit John Deacon den passenden Bassisten. Freddie gibt der Truppe den doppelbödigen Namen "Queen" (bedeutet im Englischen auch "Tunte") und die neue Band ist komplett.
1973 unterschreibt die Gruppe einen Plattenvertrag bei Emi Records und nimmt das erste Album auf, das unter dem schlichten Titel "Queen" auf den Markt kommt. Die Verkaufszahlen halten sich in Grenzen, aber die Band beweist auf diversen Gigs, dass sie publikumswirksam ist.
1974 erscheint das zweite Album ("Queen II") - und landet schon auf Platz 5 der englischen Charts. Queen hat den Durchbruch geschafft und lässt sich auf der anschließenden Welttournee (bis April 1975) feiern. Noch während der Tour erscheint das dritte Album ("Sheer Heart Attack"), das in Großbritannien und den USA richtig Kasse macht.
1975 landet die Band ihren ersten Nummer 1 Hit: das Album "A Night At The Opera" hält sich 50 Wochen in den britischen Charts, die Single "Bohemian Rhapsody" bleibt 9 Wochen auf Platz 1 und zählt noch heute zu den größten Queen-Hits überhaupt. Das Musikvideo, das zu Werbezwecken für den Song gedreht wird, läutet eine neue Ära in der Branche ein.
1977 erscheint mit "News of the World" das 6. Queen-Album - mit den beiden berühmtesten Songs der Band: "We Will Rock You" und "We Are The Champions". "We Are The Champions" wurde 2006 bei einer weltweiten Umfrage zum besten Song aller Zeiten gekürt.
In den folgenden 14 Jahren bringen Queen zwölf weitere Alben auf den Markt und begeistern Millionen Fans live auf ihren aufwendig inszenierten Tourneen. Unvergessen hierbei die legendären Auftritte von Queen beim Live Aid-Konzert im Londoner Wembley-Stadion oder vor über 250 000 begeisterten Zuschauern bei "Rock in Rio" im Jahre 1985. Ab Mitte der 80er Jahre geben die Solo-Projekte der Musiker der Presse immer wieder Anlass, über eine Trennung der Band zu spekulieren. Auch Freddie Mercurys Gesundheitszustand heizt die Gerüchteküche weiter an. Im Herbst 1991 feiert die Band unverdrossen ihr 20-jähriges Jubiläum mit einer zweiten "Greatest Hits"-Ausgabe.
Trotz diverser Pausen und Alleingänge besteht Queen bis zu Freddie Mercurys Tod am 24. November 1991 unverändert. Danach bringen Roger Taylor und Brian May regelmäßig Solo-Alben heraus, treten gemeinsam für wohltätige Zwecke auf und bescheren den Fans 2005 und 2006 mit "Queen + Paul Rodgers" (Ersatzsänger für Mercury) ein gigantisches Tournee-Comeback.
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de.wikipedia.org/wiki/Queen_(Band)
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Queen at Live Aid in 1985.
Queen - I want to break free