Mink DeVille

Mink DeVille

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Willy DeVille (* 25. August 1950 in Stamford, Connecticut, eigentlich William Borsay) ist ein US-amerikanischer Rock- und Bluesmusiker.
Am 25. August 1950 kommt Willy DeVille als William Borsay in Stamford zur Welt. Anfang der 60er Jahre verschlägt es ihn nach New York City. Die musikalischen Helden seiner Jugend sind Bob Dylan und Jimi Hendrix, von deren Einfluss sich DeVille nie lösen wollte. 1971 kehrt er nach einem mehrjährigen Aufenthalt in London nach New York zurück; reiste weiter an die Westküste und formierte in San Francisco die Band „Lazy Eights“.

1974 gründet er die Band Billy De Sade & The Marquis, die er 1975 in „Mink DeVille“ umbenennt. Gleichzeitig wird aus William Borsay „Willy DeVille“. 1977 erscheint deren Debütalbum in Europa unter dem Namen Cabretta und in den USA unter dem Namen Mink DeVille. Das Album wird vom Rolling Stone Magazine zum „Best Album of Year“ gekürt. Der deutsche Musikexpress kommentiert: „Willy ist der Prototyp eines Rock'n'Roll-Menschen. Seine Stimme ist rau, trocken, aufregend und dreckig, und in ihr schwingt die sinnliche Anmache, die uns Hörer zittern lässt“.

Sein Erscheinungsbild mit überlangem Jackett, einem verschmitztem Goldzähne-Lächeln mit im Schneidezahn eingefasstem Diamanten, zeitweisem Menjou-Bärtchen und schulterlangem Haaren ist ausgefallen. Der Verlauf seiner Karriere ist wechselhaft: Mal zum besten Sänger des Jahres geehrt, dann wieder Streitigkeiten mit der Plattenfirma. Seine Single Storybook Love wurde als Soundtrack des Kinofilms The Princess Bride für den Oscar nominiert, dann wieder steht DeVille ohne Plattenvertrag da.

Der Song Loup Garou war 1996 Titelmusik des ZDF-Mehrteilers Der Schattenmann.

Zu seinem 25-jährigen Bühnenjubiläum kehrte Willy DeVille zu seinen Wurzeln zurück und ging 2002 mit dem Pianisten Seth Farber und dem Bassisten David Keyes auf die Suche nach seinen Ursprüngen. Das Blues-Album The Willy DeVille Acoustic Trio In Berlin wurde am 21. März 2002 in Berlin bei einem Konzert aufgezeichnet.

Sein Album Crow Jane Alley aus dem Jahr 2004 war die erste Studioveröffentlichung seit Horse Of A Different Color im Jahre 1999. Die Crow-Jane-Alley-Tour durch Europa fand vom 15. März - 18. April 2005 statt. In Amerika gab Willy DeVille ein Konzert: am 29. April 2005 im B.B.King Club in New York City. Mit Live In The Lowlands erschien zur entsprechenden Promotiontournee eine DVD, die im Herbst 2005 im Amsterdamer Paradiso aufgezeichnet wurde.

Vom 18. Oktober bis 18. November 2006 ging er mit dem Willy DeVille Acoustic Trio erneut auf Europatournee. Am Piano gab es dabei eine Umbesetzung. Für kurze Zeit gehörte Jeff Levine am Piano, der u.a. für Joe Cocker gespielt hat, zur Band.

2008 erscheint mit Pistola ein weiteres Studioalbum, das erneut mit grundsolidem Songmaterial, gewohnt ambitionierten Texten und seinem unnachahmlichen Gesangsstil aufwarten kann. DeVille setzt dabei seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Produzenten John Philip Shenale (Bangles, Tori Amos, Robert Cray) fort.

Willy DeVille wuchs im New Yorker Stadtteil Harlem auf. Viele seiner Freunde waren Puerto Ricaner. Bevor er sich für R'n'B oder Rock'n'Roll zu interessieren begann, tanzte er nach eigenen Angaben Cumbia und Bolero. Spanische Elemente tauchen auch in seiner Musik immer mal wieder auf (Spanish Stroll, Spanish Harlem, Carmelita). Balladen, gepaart mit Blueselementen, Cajun-Klängen und Rock'n'Roll sind seine musikalische Heimat, die er mit Mundharmonika, Kuhglocken, Fiddle und Percussions untermalt. Aber DeVille spielt auch Latino-Songs, Tex-Mex und Südstaatenrock.

Beeinflusst wurde er von den Großen der 50er und 60er Jahre: „Wenn ich von großer Musik rede, dann meine ich Leute wie Buddy Holly, Édith Piaf oder Muddy Waters. Leute, wie es sie heute kaum mehr gibt ... Es gab Zeiten, da hörte man Brenda Lee, Elvis Presley, James Brown und Conway Twitty ...“ Auf die Frage, wer ihn in seiner Jugend beeindruckte, antwortete er in einem Interview: „John Hammond, John Lee Hooker ... nicht die Beatles.“
de.wikipedia.org/wiki/Willy_DeVille

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Willy De Ville "You Better Move On"

 

 


 

Mink deVille - Love and Emotion 1981

 

 


 

Mink deVille - Lay Me Down Easy